Zum Inhalt springen
29/06/2020 / Nikola Richter

Black Fiddle

Benjamin Hunter, Sänger, Gitarrist, Storyteller und Geiger, hielt die für mich wichtigste Keynote auf dem Coviddle Festival, einem Festival für Fiddle und andere Folk Music, das in diesem Jahr rein online stattfand.

„This video is about Black Music. Full Stop.“

Dieses Video öffnete mir die Augen.

Ja.

Gestrichene Saiteninstrumente gibt und gab es auch in afrikanischen Ländern, aus denen Menschen als Sklaven nach Nordamerika verschleppt wurden. So ist die Fiddle kein weißes Instrument und auch die Tunes, die wir kennen, sind keine weißen, sondern sie sind mittlerweile eine gemeinsame Tradition aus Schwarzer Musik und weißen Traditionen. Besonders die Geige war ein wichtiges Instrument der Sklaven. Durch die rassistischen Minstrel Shows wurden die Tänze, Klänge und Rhythmen der Schwarzen Bevölkerung in den Mainstream aufgenommen und appropriiert.

Fiddle Music ist nicht weiß.

Read more about the African Fiddle.

Eastman_Johnson_-_Fiddling_His_Way_-_ebj_-_fig_78_pg149

Gemälde von Eastman Johnson von 1866 mit dem Titel „Fiddling His Way“

Aber zuallerst bitte Zeit nehmen und das oben verlinkte Video schauen:

„Black Music. Full Stop.“

29/06/2020 / Nikola Richter

James Bryan: Lernen durchs Hören, dann erst mit Noten und Cole’s Thousand Fiddle Tunes

Als ich zwölf Jahre alt war, spielte ich bereits sechs Jahre klassische Geige. Meine erste Geigenlehrerin in Bremen, Helga Blome, brachte öfter Fiddle-Noten in den Unterricht, die wir bisweilen in Streicher-Ensembles bei Open-Air-Konzerten im Bürgerpark, einem Englischen Garten, oder bei Hauskonzerten spielten. Vielleicht kommt daher meine Liebe zur Fiddle-Musik, wer weiß?
Jedenfalls ging ich mit zwölf Jahren in die Stadtbibliothek und suchte nach Fiddle-Noten. Ich vermisste diese meist fröhliche, repetetive, oft rasante und schwingende Musik!
Ich fand einen Band zum Fiddle-Lernen, der verschiedene Stile in einzelnen Stücken vorstellte, aus der ganzen Welt von Schottland bis in die USA, gespielt von weißen, meist sehr bärtigen Geigern. Es lag eine kleine Platte dabei, auf der alte Aufnahmen der Stücke zu hören waren, etwas schrabbelig, kratzig aufgenommen, aber mit sehr viel Atmosphäre.
Der wichtigste Tipp in dieser Fiddle-Schule war:
Spiele die Stücke erst auf der Geige, wenn du sie singen oder pfeifen kannst. Deshalb höre sie dir von Anfang an erstmal nur an.
Ich war natürlich zu ungeduldig.
Ich hörte die Platte ein paar Mal, aber dann griff ich doch zu den Noten.
(Natürlich kann ich heute die Stücke nicht mehr spielen, ich habe sie nicht gelernt, nur gespielt.)
Beim diesjährigen Coviddle Festival, einem jährliche Fiddle Festival, das dieses Jahr wegen Corona nur online stattfindet, erzählte die Folk Geigerin Bobbi Nikles von exakt dieser Lernmethode in ihrem Workshop: „Gems from the Fiddle Vault of Alabama Fiddler, James Bryan“. Dass nämlich James Bryan erst spät, mit 20, das Notenlesen gelernt hatte. Voher hatte er alle Tunes nach Gehör erlernt: aus dem Radio, von Platten, Konzerten. Die Noten brachte er sich dann also nachträglich bei, mit Hilfe der Sammlung „A Thousand Fiddle Tunes“, die alle nur „Cole’s“ nennen, nach dem Verlag, der sie herausgegeben hat. Diese Cole-Edition ist mittlerweile vergriffen und eine sehr teure  Antiquität, meist in sehr schlechtem (weil natürlich extrem benutztem) Zustand. Auf dem Blog von Charlie Walden findet sich ein kompletter Eintrag zu der, immer noch, einflussreichen Liedersammlung.
Aber immerhin scheinen fast alle Tunes und Noten, die aus der Cole-Sammlung stammen, im Irish Traditional Music Archive digitalisiert und archiviert zu sein; und dort finde ich auch den Hinweis auf eine Re-Edition, eine Faksimile-Ausgabe des Vorläufers von „Cole“. Jippieh!

Ryan’s Mammoth Collection, published in Boston in 1883, was – and is – an important collection of traditional music, though comparatively little known among Irish traditional players today. Most of its content was long available in the United States as 1000 Fiddle Tunes, commonly known as simply ‘Cole’s’, named after its publisher. Recently, an annotated edition of Ryan’s original edition, edited by Patrick Sky, was published by Mel Bay publications.“ Auch als E-Book bestellbar.

Wieder zurück zu James Bryan: Er schaute in Cole’s nach, welche Tunes er schon kannte und schrieb sich dann, so berichtete es Bobbi Nikles, neben die Notenschrift, welche Noten er da spielte. Er lernte die Noten sozusagen rückwärts.

 

 

 

 

 

James Bryan gilt vielen als aktuell der beste traditionelle Südstaaten-Geiger. Er wurde 1953 geboren und ist in Boaz, Alabama aufgewachsen. Mit elf Jahren begann er mit dem Fiddlen. Sein Vater Joe Bryan spielte Gitarre und brachte dem Sohn seine ersten Melodien bei. Ebenso machte er ihn mit Fiddlern aus der Gegend wie Monk Daniels und Mitgliedern der Familie Johnson bekannt. Mit sechzehn Jahren gewann James den Titel des Fiddle King bei der Tennessee Valley Old Time Fiddler’s Convention in Athen Alabama. Drei Jahre später, 1973, gewann er ihn erneut. Im Jahr 2011 erhielt James den prestigeträchtigen Alabama Folk Heritage Award für sein Leben als Fiddle King. Die Informationen stammen von der Webseite des Kentucky Coffeetree Cafés.

James Bryan lernte Melodien aus dem lokalen Repertoire sowie Bluegrassmelodien von dem berühmten Fiddler Kenny Baker, der ihn als Schüler aufnahm; hier ist Kenny oder Kenneth Baker zu hören.

 

Bobbi Nikles, die James Bryan gut kennt, spielte in ihrem Workshop einfach einen Fiddle Tune nach dem anderen, und wer wollte, konnte dann zu Hause nach Gehör mitspielen, natürlich bei ausgeschaltetem Mikro. 🙂

 

Es folgt ihre sehr spontane Setlist. Ich habe sie mit verschiedenen Interpreten zusammengestellt, aber James Bryan in seiner eleganten, lockeren, lässigen Spielweise, die immer wie zufällig zweistimmig wird, ist auch dabei: Er spielt den „Bull of the Woods“.

 

Climbing up the Golden Stairs
Steamboad Round the Bend (Achtung, man hört den Dampfer!)

Bull of the Wood

Rabbit in the Grass
29/06/2020 / Nikola Richter

Lightness, Leichtigkeit, Fluffigkeit

Ich interessiere mich selbstverständlich auch für die Fiddle und die Fiddle Music; denn die Geige im Jazz ist ja ohne Fiddle gar nicht denkbar. Gerade läuft das Festival Coviddle Tunes – Fiddle Tunes Online 2020 Wegen Corona findet alles online statt: Youtube-Konzerte, Zoom-Workshops oder Jam Sessions in einer Zoom Lounge. Es ist ziemlich beeindruckend.
Dort habe ich nun des nachts, wegen der 8-stündigen Entfernung von Pacific Standard Time, zwei ziemlich tolle Online-Workshops besucht, über Zoom-Breakout-Rooms.
Einmal bei der Geigerin und Lehrerin Kristin Smith über die richtige Geigenhaltung und alles, was man tun kann, damit man nicht presst, sondern leicht und fluffig den Bogen hält und die Finger wie kleine Hummeln über die Seiten huschen.
Man merkte gleich, dass Kristin eine wunderbare Lehrerin ist, denn sie hat ständig auch die Zuhörerinnen (und die zwei Zuhörer) mit ihren Erfahrungen eingebunden.
Hier nun ihre Haltungstipps:
1. Aufwärmen! Wie beim Sport sollte man sich vor dem Geigen auch aufwärmen, dehnen und lockern. Wenn man lange nicht gespielt hat, sollte man die Übe-Länge nicht auf einmal mit 3 Stunden beginnen. Sondern sich täglich 20 Minuten steigern.
2. Unser Kopf ist sehr schwer. Wenn wir ihn auf dem Kinnhalter ablegen, dann könnte es sein, dass wir zu sehr pressen, auch, dass wir starke Geigenflecken oder gar Schmerzen bekommen. Wir sollten versuchen, den Kopf locker zu halten. Eine Teilnehmerin brachte das Beispiel des Fiddlers Rodney Miller, der die Geige ohne Stütze spielt. Als sie ihn fragte, wie er das mache, sagte er einfach: „Ich drücke die Geigenhand einfach gegen den Geigenkörper und die Geige an den Hals. So hält es.“ Hier sieht man es. Kristin bemerkte dazu, dass man dann natürlich manchmal schlecht eine Oktave greifen könnte.
3. Bogenhand: Sie sollte den Bogen so locker halten, wie wenn sie ein dünnes Jongliertuch sanft hält. Wenn man nach dem Spielen starke Abdrücke auf den Händen hat (auch an der Saitenhand), ist es ein Zeichen dafür, dass man zu sehr drückt. Mit einem dünnen Tuch kann man dieses leichte Festhalten, dieses zarte fluffige kontrollierte Schweben üben.
Weitere Übung: Klorolle mit der linken Hand auf die Schulter legen und den Bogen locker da hindurch führen.
4. Lockerer rechter Arm, insbesondere im Ellenbogengelenk. Einfach einen simplen Rhythmus auf einer Seite spielen und wiederholen, mal mit Aufstrich, mal mit Abstrich anfangen.
5. Finger auf den Seiten: So locker spielen, wie wenn man den Hummelflug spielen würde. Als Übung die Finger in kleinen Tonleitern rauf- und runterflattern lasssen, erstmal nur auf einer Saite.
Many many thanks, Kristin! It was very inspiring to listen to you share your experience with us.
28/04/2020 / Nikola Richter

Fly me to the moon

„Let me see what spring is like on Jupiter or Mars.“ Ja, das würde ich auch gerne wissen. Jetzt, in diesem Frühling mit Corona. Ein trockener Frühling mit trockenem Gras und verdorrenden Bäumen. Wegen Corona ist Home Everything: Home Office, Home School, Home Kita, Home Kitchen. Und weil sowieso alles zu Hause stattfinden muss, wenn man nicht gerade draußen Frühlingssstaub und -licht in Kleingruppen inhaliert oder systemrelevant draußen arbeitet, kann man auch mit was Neuem zu Hause anfangen. Brot backen oder so. Nudeln selbst machen. Masken nähen. Ich habe daher wieder mit der Jazzgeige angefangen, oder besser: Ich habe damit angefangen, Jazzgeige ein bisschen zu lernen. Weil derzeit alles über Videokonferenztools läuft, schalte ich mich zweiwöchentlich per Zoom nach Lissabon. Dort lebt seit einiger Zeit die Geigerin Kristina Van de Sand, bei der ich schon vor vielen Jahren in Berlin Unterricht nehmen konnte. Zuletzt habe ich sie mit ihrer Band Faya beim 2. Creole Wettbewerb in der Werkstatt der Kulturen gesehen und gehört, wo sich die drei Musikerinnen den 1. Platz erspielt haben. Gratulation für diese Band mit viel Power und Swing.

Der Standard „Fly me to the moon“ ist meine erste Hausaufgabe. Es gibt viele Versionen von diesem Song, von Ellington, Frank Sinatra, Doris Day, aber bei der so unterkühlt-sexy wirkenden Julie London gefällt mir das echt zügige unromantische Tempo, das gläserne Klavier, der Bossa-Rhythmus und das Intro mit Zupfen. Auch so kann man Streicher einsetzen. Warum wird das so selten gemacht? Und dazu die tiefe Frauenstimme, perfekt.


Zum Vergleich auch noch eine Violin-Version, denn das soll hier auf auf Myfavouritestrings nicht fehlen, dem einzigen mir bekannten (und bisher nur mir bekannten) Jazzgeigenblog! Ich mag es, wie der Musiker so lässig in seinem kleinen Home-Studio sitzt, mit Hut und Sonnenbrille, als wäre das Play-Along eine Big Band und er säße auf einer großen Bühne. Jazz hat auch mit Haltung zu tun. Das lernen wir von Thomas Fraioli. Ebenso lernen wir: Skalen können einfach rauf und runterlaufen und klingen gut. Und Terzen sind immer schöööön! Und auch Barockanklänge sind durchaus möglich und passend.

Wer ist Thomas Frailoi fragte ich mich dann und fand die Antwort auf seiner Webseite.

„Thomas Fraioli (BFA Violin Performance, Wisconsin Conservatory of Music) is a performing and recording artist, composer, author and teacher of jazz and blues music for the violin. He has written several volumes of instructional books for violin players interested in learning how to play jazz and blues music. Thomas has over 40 years of performing experience, playing in various music ensembles, including but not limited to jazz, blues, country, rock, bluegrass, and classical settings.

Thomas has transcribed and recorded numerous works of the late jazz violinist Stéphane Grappelli and alto saxophonist Charlie „Bird“ Parker. On this site, you can find recorded examples of the transcriptions, as well as jazz and blues instructional books for sale.

Thomas is available for private lessons, either in person or via Skype. He is also available for studio recording and/or live performing dates.“

Er unterrichtet auch per Skype, das finde ich großartig für die Jazzgeigencommunity.

Falls jemand hier mitliest: Würdest du auch Online-Musikinstrumenten-Unterricht nehmen oder hast du damit Erfahrung gemacht? Wenn ja, welche? Ich freue mich über deine Meinung.

 

18/06/2013 / Nikola Richter

Nemanja Radulovic mit Over the Rainbow

03/01/2013 / Nikola Richter

Maxim Vengerov lernt Jazz

Unterrichtssituationen. Maxim Vengerov, mein Lieblingsgeiger, einmal in London live gesehen, mit seinem sagenhaften Tempo, seinen immer klaren, aber so warmen Tönen, dieser sensiblen Interpretation hat in seinem freien Jahr 2006 Jazz bei Didier Lockwood in Paris gelernt. Das habe ich erst jetzt mitbekommen und hoffe sehr, dass er immer mal wieder mit Jazz auftritt. Dieses Jahr ist bisher erst ein Konzert für Deutschland angekündigt, in Baden-Baden, mit den Berliner Philharmonikern, und dem klassischen Repertoire, Brahms. Aber auch Debussy. Vielleicht spielt er ja eine jazzige Kadenz im Brahms-Violinkonzert?

Und hier spielt er. Aber vielleicht etwas zu viel Solisten-Konkurrenz auf der Bühne?

19/01/2012 / Nikola Richter

Deutsche Jazzcharts 2011

Tja, die Village Voice hat mich bisher online nicht mit ihrer Critics’s Poll beglückt, aber da ich ein großer Fan von Listen bin, nehme ich nun einfach diese hier: die deutschen Jazzcharts 2011, aufgelistet bei Arte. Schön wäre, wenn man da auch was anhören könnte, aber verlinken macht ja meist so viel arebeit…. Die meisten Listenplätze kennen wir eh, die üblichen Softjazzverdächtigen, wie Till Brönner, Keith Jarrett oder der Smiley Roger Cicero. Schön ist natürlich, dass der Miles Davis-Klassiker Bitches Brew auftaucht, ich muss allerdings zugeben, dass der mir etwas zu langatmig ist. Und Geiger natürlich weit und breit abwesend. Im Gegensatz zu breiten Streicher-Arrangements. Die gehen natürlich immer, weil es so schön schnulzt. Etwa bei der Number One, Melody Gardot:

 

15/09/2011 / Nikola Richter

50 Alben von 2010

Ich warte gespannt auf den diesjährigen Jazz Critics‘ Poll des Magazins Village Voice, bis dahin schauen wir auf den

von Zweitausendzehn.

Wäre vermessen, wenn ich behaupten würde, dass ich alle Alben oder Künstler kenne. Brad Mehldau sagt mir was und Regina Carter, die ich hier kurz vorgestellt habe, Dave Holland oder auch Keith Jarrett sind klingelnde Namen, ebenso Tomasz Stanko. Mir fällt natürlich die schöne Fast-Abwesenheit der Jazzgeige auf. Wir brauchen Jazzgeigen-Charts! Ich bitte um Vorschläge. Meiner (auch von 2010): Tobias Preisig „Flowing Mood“ (Obliqsound).

14/09/2011 / Nikola Richter

Adam Baldych beim Jazzfest Berlin

Noch ein junger Jazzgeiger, aber diesmal ein polnischer, Jahrgang 1986, auch in New York lebend, wie Scott Tixier. Sicher kennen sich die beiden. Adam Baldych, dessen Spitzname auch „Evil“ ist, spielt am 3. Oktober 2011 um 22.30 Uhr im Quasimodo mit seinem Quintet feat. Dana Hawkins, im Rahmen des des diesjährigen Jazzfest Berlin. Hier ein Link zu seiner Webseite, die leider nicht mit dem aktuellsten Firefox zu öffnen ist. Habe mich durch seine Youtubevideos geklickt und kann nur rufen: Stop the return of the electrical violin! Aber gut, jedem das seine.

Am schrägsten ist dieses Übevideo von Adam Baldych, jajaja, ja-ja-ja-, sagt die Geige mit ganz verzärrtär Stimmä.

14/09/2011 / Nikola Richter

Scott Tixier

String Theory Recording heißt das letzte Albumprojekt des sehr jungen französischen Jazzgeigers Scott Tixier, der 1986 in Montreuil geboren wurde und derzeit an der Brooklyn Music School in New York unterrichtet. Auf seiner Webseite läuft eine Playlist, die einen guten und recht umfassenden Eindruck in seine Arbeit gibt. Er spielt schnell, wenig melodiös, eher freie Skalen, Triller, in einer gleichbleibenden Lautstärke, sehr virtuos. Mein Fall ist es weniger, mir fehlt da ein wenig der Zusammenhalt der Improvisation. Kann aber auch sein, dass mein Jazz-Ohr noch nicht so weit ist. In dem Video, einem Mitschnitt aus Nimes von 2007, bei dem ihm sein Bruder Tony begleitet, gibt er richtig Tempo, sein Bogen verliert Haare, die Band wippt und wippt, damit sie den Grundbeat nicht verliert. (Mich erinnert solch eine Spieltechnik, die keine Angst vor dem Haarausfall hat, immer an Gidon Kremer, den ich einmal im Maison de Radio France in Paris ein sehr modernes Stück auf seiner Geige bearbeiten sah, ich dachte, er will sein Instrument zersägen. Am Ende war sein Bogen sehr dünn behaart. Dass er auch ganz anders kann, sieht man hier: